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Behandlungsfehler bei Herz OP - Ich muss mich gerichtlich wehren und brauche Hilfe


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Euer Bobbele Jens


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Kommentare: 18
  • #1

    Rolf (Montag, 18 Dezember 2023 17:34)

    Geld habe ich zur Zeit nicht aber wenn ich anderlsweilig was tun kann mache ich es gerne

  • #2

    Marie (Montag, 18 Dezember 2023 18:40)

    Es gibt viele Herzerkrankungen die so Akut sind, dass sie nicht warten können es gibt zb. Spenderherzen die sofort operiert werden müssen. Deshalb bitte nicht darüber ärgern wenn OPs verschoben werden müssen. Sondern dankbar sein das es einem noch so gut geht.
    Als Erwachsener Mensch kann man kommunizieren wenn etwas mit dem Essen nicht stimmt, bei den Kindern auf Station kochen die Eltern auch selbst in der Stationsküche für die Kinder.
    Es kann in so einer Großküche nicht auf alles Rücksicht genommen werden.
    So schwer es auch ist.
    Nach Herzoperationen ist es sehr häufig, dass es Psychische Probleme gibt. Das dauert. Wir haben es nach drei Jahren noch nicht ganz verarbeitet.
    Lass dir den OP Bericht geben, um zu sehen was passiert ist.
    Vor der OP muss man mehrere Seiten unterschreiben auf denen alle möglichen Komplikationen bis hin zum versterben steht.
    Hast du es durchgelesen und auch jede Komplikation verstanden?
    Nachgefragt?

  • #3

    Jens (Admin) (Montag, 18 Dezember 2023 18:54)

    Marie, es geht nicht um das Essen. Und die Komplikation steht eben nicht drin und wurde auch nicht kommuniziert. Steht alles drin.

  • #4

    Tamara (Montag, 18 Dezember 2023 21:57)

    Liebe Marie, hier geht es ja genau darum, dass er keine genauen Auskünfte auf seine Fragen bekommen hat. Nachdem Motto mit der Zeit wird das Problem sich von alleine lösen.Patienten mürbe machen. Ich kann nachvollziehen wie es ist und man auf weiter Flur ganz alleine dar steht. Hatte auch eine OP und musste in Sekunden entscheiden OP ja dann OP Kleidung auf der öffentlichen Toilette anziehen oder halt keine OP und weiterhin starke Schmerzen. So sollen doch bitte in dem Priveligten Land keine Patienten behandelt und unter Druck gesetzt werden.

  • #5

    Rami (Dienstag, 19 Dezember 2023 09:06)

    Ich hatte schon über 20 OPs, in dem Aufklärungsbogen steht drin das es zu Schäden kommen kann. Selbst für die Narkose unterschreibt man das es Verletzungen geben kann, oft ist es nur das der Hals kratz aber auch mehr, Schluckprobleme, Stimme versagt... Auch wenn man keinen Katheter wollte musste man sich um entscheiden. Das man die OP ständig verschoben hat ist ärgerlich, es gibt Fälle die Vorrang haben. Der OP Bericht muss vorliegen, bei den richtigen Fragen bekommt man auch die Antwort. Die Klinik öffentlich zu erwähnen was sie gemacht hat obwohl es keinen Prozess gab könnte ein eigentor sein. Rufschädigung ! Sollte man heutzutage wissen.

  • #6

    Saskia Willmann (Dienstag, 19 Dezember 2023 09:58)

    Du brauchst deine KOMPLETTE Krankenakte vom Aufenthalt sowie den OP Bericht. Sowie sämtliche Vorbefunde.
    Das steht dir zu,es sind deine Daten .
    Einen Anwalt für Medizinrecht ebenso um die Sachlage einschätzen zu können.
    Aufklärung ist übrigens vor und nach dem Eingriff die 1.Pflicht!
    Prozesskostenhilfe kannst du auch beantragen.
    Es gibt auch diverse Verbände für Patientenrecht die dir eventuell helfen können.
    Lass dich nicht entmutigen !


  • #7

    Jens(Admin) (Dienstag, 19 Dezember 2023)

    Rami…wo steht denn der Name der Klinik? Und wo wäre es Rufschädigung bei etwas, das dort passiert ist? Und was passiert ist wurde nirgends kommuniziert als Risiko! Steht aber alles dabei ;) und Ärzte sind keine Götter mit Freifahrtschein die alles dürfen!

  • #8

    Tanja (Dienstag, 19 Dezember 2023 17:03)

    Ich finde dies nicht der richtige Weg.
    So etwas öffentlich zu machen und zu verbreiten kann Folgen mit sich bringen. Auch bin ich der Meinung, dass man über die Prozeßkostenhilfe gehen sollte und sich bei einem Verband für Patientenrechte erkundigen kann.
    Persönlich tut es mir sehr leid für dich. Weiterhin gute Besserung.

  • #9

    Jens (Admin) (Dienstag, 19 Dezember 2023 17:24)

    Tanja...das soll nicht der richtige Weg sein? Die letzten 16 1/2 Monate waren die schlimmsten, schmerzhaftesten und angespanntesten meines ganzen Lebens und es hört nicht auf. Alle entgegenkommenden Versuche wurden hinausgezögert und teilweise ins lächerliche gezogen von den Verursachern. Und dieser Schritt den ich nun gehe wurde denen angekündigt und sogar gesagt das dies mein gutes Recht ist, sie wissen also Bescheid was kommt.

  • #10

    Hanna (Samstag, 23 Dezember 2023 21:59)

    Prozesskostenhilfe sind Gelder, die dir helfen den Prozess zu zahlen.
    Prozesskostenhilfe – und die Ratenhöhe bei Krankengeldbezug:
    Der Freibetrag für Erwerbstätige nach § 115 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1b ZPO ist bei der Berechnung der Ratenhöhe im Rahmen der Bewilligung von Prozesskostenhilfe zu berücksichtigen, wenn der Arbeitnehmer Krankengeld bezieht und dies der Höhe nach aus seinem Arbeitsentgelt berechnet wird. Er bleibt unberücksichtigt, wenn das Krankengeld aus dem Arbeitslosengeld 1 berechnet worden ist. Ebenso erhält man Prozesskostenhilfe bei Bürgergeldbezug sowie ALG 1 Bezug.
    Also, schnell beantragen, dann kannst du mit der Bewilligung dieser Prozesskostenhilfe einen Anwalt nutzen und das Verfahren zahlen.


    Alles Gute!

  • #11

    C (Montag, 25 Dezember 2023 20:54)

    Es wird doch im Bericht die Klinik erwähnt wo es passiert ist und welche Klinik geholfen hat....wie schön erwähnt und noch mal es gibt die Prozesskostenhilfe ..ich möchte gern immer noch den Bericht sehen ...es heisst ja transparent sein...ich würde mir gern das durchlesen bevor ich Spende...ich selbst hab auch OP s hinter mir die nicht toll waren...aber in jedem Aufklärungs Bögen stehen mögliche Risiken da...mit dem Katheter...es kann während dieser Herz OP schlimmers passiert sein...Vill hatten Sie eine Katheter Untersuchung etc.p.p aber noch Mals ein Anwalt kostet wenn Erst-Beratung um die 160 Euro ...und das kann man einfordern. ....

  • #12

    Rosa (Montag, 25 Dezember 2023 23:22)

    Um sich eine Meinung zu bilden müsste man tatsächlich erst die Aufklärung sehen. Und es ist tatsächlich auch unüblich, dass bei Mangel von Personal auch noch extra jemand die Zeit hat, die Ehefrau auf dem Laufenden zu halten.

  • #13

    Marianne (Montag, 08 Januar 2024 22:18)

    Mein Gott was ist denn hier schon wieder los?

  • #14

    Melanie (Dienstag, 09 Januar 2024 04:32)

    Man kann über die Krankenkasse gehen und ein Behandlungsfehler angeben...
    Sei mir nicht böse aber wenn es dir so schlecht ging wie konntest du auf sämtlichen Veranstaltungen präsent sein? (Fasnetumzug,hocks usw.)in jedem Aufklärungsbogen stehen die Risiken drin .

  • #15

    Jürgen (Dienstag, 09 Januar 2024 08:08)

    Liebe Leute, die hier so wohlfeil auf die Aufklärungsbögen verweisen: wie in Beipackzetteln von Medikamenten steht auch in Aufklärungsbögen soviel wie möglich drin, um den Patienten spätere Schadensersatzforderungen massiv zu erschweren und im besten Fall unmöglich zu machen. Dabei geht es aber ausschließlich um Komplikationen, die auch bei korrekter Durchführung der Behandlung/Operation eintreten können. Nicht beinhaltet sind dabei Komplikationen, die durch Fehler bei der Behandlung/Operation durch das medizinische Personal verursacht wurden. Und wer den Text von Jens gelesen hätte, sollte verstanden haben, dass es genau darum geht.

  • #16

    Jens (Admin) (Dienstag, 09 Januar 2024 14:50)

    Melanie, ich habe zwischen August 22 und Februar 23 genau 14x das Haus verlassen. Wenn ich mal einen guten Tag hatte, habe ich mir herausgenommen auch mal auf einen Hock zu gehen. Ich werde durch den Vorfall wohl mein ganzes Leben lang beeinträchtigt sein. Ich kann gar nicht richtig beschreiben wie sich das ganze anfühlt. Mir bleibt oft nach ein paar Schritten einfach die Luft weg, das wünsche ich niemandem. Aber egal, Hauptsache dem Verursacher geht es gut, der macht munter weiter ohne überhaupt mal Entschuldigung zu sagen.

  • #17

    Corina (Donnerstag, 18 Januar 2024 15:58)

    Das es bei deinem Eingriff Komplikationen gab tut mir leid, aber so ist das Leben. Nach einer Blinddarmoperation kann es sein das der Darm verletzt wird und man mit einem künstlichen Darmausgang aufwacht...bei einem Kaiserschnitt die Blase verletzt wird...genau so kann es passieren,dass bei einer Manipulation am Herzen etwas passieren kann. Das du vorher keinerlei Herzprobleme hattest kann ja so nicht stimmen. Bei einem Sondenwechsel gab es ja schon einen liegenden Defibrillator, der wahrscheinlich nicht ohne Grund gelegt wurde. Das Eingriffe verschoben werden ist in jedem Krankenhaus üblich. Gerade bei Not Operationen am Herzen kann man nicht erst die geplanten Routine Eingriffe durchführen. Ein Herzinfarkt oder eine Aortenruptur oder oder ist nicht Planbar und somit eine akute Notfallsituation und muss sofort behandelt werden.

  • #18

    Corina (Donnerstag, 18 Januar 2024 21:20)

    Ach und noch was zu deinem Post am 19.Dezember. Die Klinik hast du schon namentlich genannt oder gibt es in Bad Krozingen mehrere Herzzentren? Vielleicht habe ich da was verpasst ich komme nicht aus der Region. Wenn du dir sicher bist, dass du im Recht bist klage und du bekommst die Kosten zurück erstattet. Eine Ehefrau wird am Ende der Operation Telefonisch über den Verlauf informiert, aber ganz sicher nicht während der Operation...ich arbeite seid über 30 Jahren in der Schweiz als Anästhesie Schwester und ich habe noch nie erlebt, dass jemand die Angehörigen wahrend einer laufenden OP über den Verlauf informiert hat. Bei einer schwerwiegenden Komplikation wie Reanimation, Hirnblutung oder Tod aber bestimmt nicht Routinemäßig. Bei uns laufen täglich ca.20 Operationen und davon 5 gleichzeitig würden wir die ganze Zeit telefonieren bräuchten wir entweder mehr Personal oder es müssten halt einfach OP's abgesagt werden, weil wir alle halbe Stunde eine Bezugsperson von einem der Patienten anrufen müssten...